Vom Mama-Alltag zum Lebensprojekt Bauernhof 🌾Gedanken, Zweifel und der Mut, Schritt für Schritt zu starten.
Heute muss ich hier einfach mal Luft rauslassen. Die letzten zwei Wochen waren ziemlich anstrengend: Die Kinder waren krank, ich war (und bin) auch noch angeschlagen 🙈
Alles ist mir ein wenig über den Kopf gewachsen – mentale Breakdowns, Wutausbrüche der Kinder, eigene körperliche Schwäche und trotzdem immer 100 % für alle da sein. Das typische Leben einer Mama 🤷♀️
Und trotzdem: Ich liebe alles daran ❤️
Unser Lebensprojekt Bauernhof 🚜
Parallel dazu haben mein Mann und ich in den letzten Tagen und Wochen intensiv über unser Lebensprojekt Bauernhof gesprochen. Darüber, wie wir starten wollen, wie wir einen realistischen Plan aufstellen und wie wir dieses große Projekt als Familie gemeinsam angehen können.
Der erste Schritt ist ganz klar: Überblick verschaffen.
- Was ist dieses Jahr wirklich wichtig?
- Was möchten wir kurz- und langfristig erreichen?
- Ist eine Hofübergabe 2026 realistisch?
- Was müssen wir planen, organisieren und bedenken?
Wir möchten das Konzept weiterführen, das mein Vater begonnen hat – aber gleichzeitig stellt sich die große Frage:
👉 Wie können wir davon leben und eine Familie versorgen?
Von null anfangen – und trotzdem losgehen 🌱
Ja, wir haben bereits einige Geräte, eine Garage auf einem Feld und leben aktuell in einer tollen Wohnung.
ABER: Alles liegt nicht direkt am Bauernhof-Grundstück. Dort müsste vieles neu gebaut oder umgebaut werden.
Und dann natürlich die Frage, die sich vermutlich jede Familie stellt, die einen Hof übernehmen möchte:
💸 Wie sollen wir das alles finanzieren?
Diese Gedanken haben mich in den letzten Tagen sehr beschäftigt. Die Verantwortung ist groß – wir haben bereits zwei Kinder und einen weiteren Kinderwunsch im Hinterkopf.
Wenn wir dieses Projekt starten, dann ist es kein „Versuch“, sondern ein Projekt fürs Leben.
Sind wir bereit, alles auf eine Karte zu setzen?
👉JA!!
Schritt für Schritt statt Perfektion
Keine Ahnung, wie wir das alles finanzieren werden.
Keine Ahnung, in wie vielen Jahren wir tatsächlich von unserer Wohnung auf den Bauernhof ziehen.
Keine Ahnung, wann wir Ferienwohnungen, einen kleinen Streichelzoo oder zumindest einen Stall mit Tieren umsetzen können. ABER:
STEP BY STEP
Jeder Anfang ist schwer. Wir haben Ideen, Ziele und vor allem den Mut, uns dieser Herausforderung zu stellen.
Ganz konkret habe ich heute ein kleines Gewächshaus zum Üben (Affiliate-Link) gekauft und werde Ende Februar / Anfang März mit dem Vorziehen von Pflanzen 🌱beginnen. Probiere das Bingenheimer Bio Saatgut aus.
Ich nehme euch dabei natürlich mit und berichte laufend.
Weiterbildung & Beratung – Wissen ist alles 📚
Zusätzlich bin ich im Februar bei drei Kursen angemeldet:
- Ökologisches Gärtnern
(Bildungshaus Schloss Goldrain) - Lebensmittelrecht und -hygiene
(Südtiroler Bauernbund) - HACCP-Konzept online erstellen
(Südtiroler Bauernbund)
👉 HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points und ist ein System zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit.
Außerdem habe ich Ende Februar gemeinsam mit meinem Vater einen Termin beim Bauernbund. Dort lasse ich mich zur Hofübergabe, möglichen Förderungen, sowie meinen Rechten und Pflichten beraten – ein extrem wichtiger Schritt.
Können wir das schaffen? 💪
Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass wir abends mit unserem Großen immer eine Folge „Bob der Baumeister“ auf YouTube schauen 😅
Aber ich versuche gerade nach dem Motto zu leben:
„Können wir das schaffen?“
„Ja, wir schaffen das!“ 😊👍
Hinterlasse einen Kommentar